Hilfe, ich blogge jetzt! (Oder auch: Aller Anfang ist schwer)

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Test, test…Eins, zwei, drei…online!

Es gibt Blogger, die mit viel Herzblut und Leidenschaft einen Blog im Internet betreiben. Professionell und mit viel Geld. Blogger auf Instagram und Facebook. Booktuber und Booktoker und sogar. Booktwitcher. Und es gibt mich.
Während ich in Jogginghose gemütlich auf der Couch liege und das dritte Buch diese Woche öffne, auf das mich ein Blogger aufmerksam gemacht hat.

Vor genau drei Wochen habe ich mir einen Account auf Lovelybooks zugelegt und meine erste Buch Rezension veröffentlicht. Und mich gefragt, wieso ich dafür eigentlich so lange gebraucht habe. (Wir schreiben immerhin das Jahr 2021, nicht 2012) Und da ist er auch schon: Der Wunsch einen eigenen Blog zu starten. Und dadurch weder allein mit meinen Gedanken über ein Buch noch eine von tausenden auf einer Plattform zu sein.
Ich schiebe den Wunsch beiseite. Wer startet denn 2021 noch einen Buchblog? Und wer will das überhaupt lesen? Außerdem habe ich keinen Plan vom Websitenaufbau oder Social Media.
Doch ob ich will oder nicht. Der Gedanke baut sich wie von selbst aus. Der Name, die Buchinszenierung und die Aufmachung der Website formen sich unaufhaltsam zu einem Gesamtbild.
Und ich werde den Plan nicht mehr los.
Zu jedem Buch mache ich mir Notizen, und jede Rezension wird umfangreicher als die letzte. Wäre es nicht schön für diese Arbeit Rückmeldung zu erhalten? Und mich endlich wirklich mit Gleichgesinnten austauschen zu können?
Das durchforsten des Internets verpasst mir den ersten Dämpfer. Webseiten sind teuer und zeitintensiv. Zeit, die investiert werden will. Doch ohne Website habe ich keine E-Mail-Adresse und kein Impressum, um bei Social Media zu starten. Außerdem ist eine Website unabhängig, im Gegensatz zu Facebook, die eine Seite auch einfach mal sperren können, wenn sich jemand beschwert.
So steht für mich fest mit der Website zu beginnen.
Daher geht die Internetsuche weiter. Gefühlt habe ich mittlerweile schon hunderte Stunden in einen Blog investiert, der noch gar nicht existiert.
Ich schwanke zwischen Resignation und Euphorie. Klicke mich durch Youtube Videos, in denen der Aufbau einer Website mit WordPress erklärt wird, bis mir der Kopf raucht und ich sicher bin: Das kann ich nicht.
Nachrichten an meine Lieblingsblogger bleiben meist unbeantwortet. Wahrscheinlich bekommen sie hunderte solcher Nachrichten, oder verwechseln mich mit jemandem der nur Rezensionsexemplare abstauben will.
Bekomme ich eine Antwort, dann fehlt die Antwort auf meine Frage, was mich sehr ratlos zurücklässt.
An dieser Stelle möchte ich mich trotzdem fürs antworten bedanken, immerhin ist es nicht selbstverständlich.
Ich lasse meinen Kopf noch ein paar Tage rauchen, dann mache ich endlich ernst. Genug Prokrastiniert.

Haha.
Und nach diesen Gedanken habe ich nämlich immer noch weiter prokrastiniert. Aber hey, da kann ich mich mit meinem Vollzeitjob, meinem Romanprojekt und meinem SuB wieder rausreden, oder?
Okay, okay, ich meins schließlich ernst.

Wenn du diesen Artikel gerade liest, dann habe ich es auch endlich geschafft. Mein Buchblog. Nicht nur das, ich habe auch mindestens einen Leser!

Ich freue mich, dass du da bist. Lass mir doch gerne einen Kommentar da.

Außerdem würde ich mich freuen, wenn du mir verrätst auf welchem Weg du meist Buchblogger stalkst. Ich bin ja der klassische Webseiten und Facebook Typ.

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