7 gute Gründe, deinen Buchblog mit MEHR als nur Rezensionen zu füllen

7 gute Gründe, deinen Buchblog mit MEHR als nur Rezensionen zu füllen

7 gute Gründe, deinen Buchblog mit MEHR als nur Rezensionen zu füllen

Dieser Blogbeitrag liegt mir sehr am Herzen. Ich hoffe hier einige zu erreichen und motivieren zu können, ihren eigenen Buchblog endlich auf das nächste Level zu bringen.

Denn: Ich liebe es auf Buchblogs zu stöbern und mich inspirieren zu lassen. Nur leider gibt es da oft nicht wirklich viel zu entdecken.
Und das macht mich stutzig, ich verstehe es sogar schlichtweg einfach nicht. So viel verschwendetes Potenzial! So viele Themen und Beiträge, die ich hätte entdecken können!

Stattdessen: Rezensionen. Nur Rezensionen und überall Rezensionen.
Und. Das. Wars.  

Leider absolut nicht interessant für mich, außer ich habe bereits selbst eines der Bücher gelesen. Aber ich wühl mich da ehrlich gesagt nicht durch. Und komme auch nicht wieder.

Um das in unserer Bubble zu ändern, und weil ich viel lieber tolle Beiträge entdecken und bleiben würde, starte ich heute einen Versuch dich zu überzeugen.

Sieben gute Argumente sind es geworden. Und ich beginne direkt mit dem Wichtigsten:

1. Du hast so viel mehr zu sagen!

Es ist natürlich superspannend, was du gelesen hast und wie es dir gefällt. Schließlich interessiert dich das ja auch am allermeisten bei Anderen, privat sowie im Internet.
Falsch. Du interessierst dich für den Mensch hinter dem Blog, für Meinungen, Erfahrungen und Beiträge, die dich als Buchbloggender ansprechen, abholen und weiterbringen. Deshalb bist du hier. Ich verwette meinen Kaffee darauf, dass du mich und diesen Beitrag nicht über eine meiner Rezensionen gefunden hast.
Warum füllst du deinen Blog dann (nur) mit Rezensionen? Du hast selbst unglaublich viel zu bieten: Erfahrungen, Meinungen, Tipps und Tricks und vor allem: Dich. Du bist dein Blog. Und du hast so viel mehr zu bieten! Und ja, ich will das wissen!

2. Größere Zielgruppe

Mit einem Blog, der nur aus Rezensionen besteht, schränkst du dich selbst unglaublich ein. Deine Leser*innen bestehen aus dem kleinen Kreis, der speziell nach Rezensionen über von dir rezensierte Bücher sucht. Und selbst dann werden deine Rezensionen nicht zwangsläufig gefunden und gelesen. Und meist sind die anderen Rezensionen dann nicht interessant, da nur nach dieser einen gesucht wurde. Und dein Blog dann wieder vergessen. Und jeder, der zufällig bei dir vorbeikommt nur weil du einen Buchblog hast (ist ja schließlich auch eine Nische) und mit deinen gelesenen Büchern nichts anfangen kann, kommt definitiv nicht wieder.

Hier habe ich auch schon einige gesehen, die ein komplett anderes Thema miteinbringen. Zum Beispiel Travel oder Lifestyle. Ganz ehrlich, unsere Nische hält bereits unglaublich viele spannende Themen bereit. Und wenn ich in der Buchwelt unterwegs bin, interessieren mich Travel- Beiträge nun wirklich nicht.

Schränke dich also nicht selbst so ein, und bleib am besten trotzdem beim Thema. Nebenbei steigen dadurch übrigens auch die

3. Seitenaufrufe

Was soll ich hier noch ausführen? Buchige Beiträge haben höhere Aufrufe als Rezensionen, da diese einfach für mehr Menschen interessant sind und durch Schlagwörter, die nur selten in Rezensionen vorkommen, gefunden werden.

Auch interessant ist hier meine Beobachtung der Statistik. So gut wie jeder, der auf meinem Blog landet bleibt erst einmal und liest sich noch weitere Beiträge durch. Und: Die meisten kommen über einen buchigen Beitrag überhaupt erst hier an.
Dadurch hat sich auch meine Rezensions- Statistik nach oben entwickelt. Denn so kommen doch auch einige, die mich sonst nicht gefunden hätten, aber vielleicht gerne diese oder jene Rezension lesen.
Trotz allem hat ein Blogbeitrag etwa drei Mal so viele Aufrufe als eine Rezension.

Und höhere Seitenaufrufe führen zu mehr Interaktionen, Austausch und längerfristig auch zu Kooperationen.
So macht mir das Bloggen auch richtig Spaß!

4. Die Gefahr für einen Blogger-Burnout oder sogar Blog-Hiatus ist höher

Das war tatsächlich eines der ersten großen kreativen Probleme, die ich als Buchbloggerin hatte.
Bereits nach ein paar Rezensionen wusste ich nicht mehr, wie und ob ich nochmal eine Rezension schreiben werde. Denn es kam mir so vor, als würde ich mich nur wiederholen. Jede Formulierung, jede Phrase hatte ich zu dem Zeitpunkt schon öfter benutzt. Mittlerweile ist mein Repertoire zwar größer, aber zu meiner Verteidigung: Auf wie vielen Arten kann man denn auch beschreiben, dass es spannend war und Sog hatte?
Dann dachte ich, dass wäre nicht gut genug. Dann kam das Imposter-Syndrom, was absolut unnötig war, weil keine fünf Menschen meine Rezensionen gelesen haben und dabei nie dieselben fünf 😂
Was aber dann wiederum nicht wirklich motivierend war…

Das war tatsächlich ein ganzes schönes Loch, in das ich da gefallen bin. Und nur mit Hilfe von Blog- Beiträgen und dem Gefühl, auch wirklich etwas zu sagen zu haben, bin ich da wieder rausgekommen.

Und das über Jahre? Sich geistreich neue Formulierungen für ein und dasselbe Gefühl einfallen zu lassen, bei stagnierenden Seitenaufrufe und Verlagen und Bloggern, die es nicht interessiert?
Dazu kommt: Es trägt sich leider ab. So wie Wäsche waschen. Es ist niemals zu Ende und muss doch immer wieder gemacht werden.
So haben auch nicht wenige direkt den Spaß am Lesen verloren.

5. Es macht sowasvon mehr Spaß

Natürlich auch einfach, weil Seitenaufrufe und Interaktionen höher sind. Aber das ist natürlich nicht alles.

Es macht mir auch einfach nur Spaß, Themen in der Buch- und Bloggerwelt zu finden (und ja, da gibt es unendlich viele, keine Sorge) und diese mit meinen eigenen Erfahrungen und Gedanken zu würzen und zu schreiben.
Denn vor allem schreibe ich gerne, sonst wäre es wohl gar kein Buchblog geworden.

Probier es doch einfach mal aus.

Eine Ideensammlung bzw. Inspirationsbeitrag findest du hier in den nächsten Tagen.

6. Besser in Wort und Schrift

Natürlich helfen hier auch schon das Lesen und Rezensieren enorm. An mir konnte ich allerdings beobachten, dass es durch das Verfassen von Blogbeiträgen noch besser geht.
Was definitiv an meiner Ausgangslage liegt.

Denn nicht jeder in der Buchbloggerbubble ist Germanistikstudent*in, auch wenn es seltsamerweise meist so aussieht.

Extra plus: Ich habe meinen eigenen Schreibstil gefunden. Und sitze eigentlich nie vor einem „leeren Blatt“ (nur wenn ich noch jede Menge Rezensionen schreiben muss, geht seltsamerweise oft die Motivation flöten 😂).

7. Dein Blog ist deine Visitenkarte

Also in der echten Welt, wenn du das möchtest. Und in der Buchblogwelt ohnehin (hier brauchst du allerdings die hohen Seitenaufrufe um zu beeindrucken, die mit Rezensionen nicht mehr zu erreichen sind).

Du träumst davon, dein eigenes Buch zu schreiben und in einem namhaften Verlag zu veröffentlichen? (Welcher Buchbloggende tut das bitte nicht 😂)
Oder möchtest du vom Schreiben leben, Journalist*in werden oder einfach nur jemanden beeindrucken?

Dann muss ich dir leider eines mitteilen: Egal wie ausführlich und kreativ formuliert deine Rezensionen sind: Ein Buchblog voller Rezensionen ist nicht beeindruckend und keine gute Referenz.
Außer du hast bereits zehntausende Fans und mehrere hundert Reaktionen auf jede einzelne Rezension. Hast du nicht? Ich weiß das tut weh aber: Das liegt nicht an den Rezensionen selbst, dass du nicht noch mehr liest, noch mehr rezensierst und noch mehr Menschen unter die Nase reibst.

Sondern daran, dass kaum mehr jemand Rezensionen liest und zu schätzen weiß. Ganz im Gegensatz zu buchigen Beiträgen mit Mehrwert.

Und von denen stecken jede Menge in dir. Versprochen.

Und jetzt du!

Hast du Ergänzungen und weitere gute Gründe?

Was spricht dich an einem Buchblog besonders an?

Besuchst du reine Rezensionsblogs regelmäßig und liest du überhaupt Rezensionen?

Gerne kannst du an dieser Stelle auch auf deinen Buchblog oder deinen letzten buchigen Beitrag aufmerksam machen (aus meiner Erfahrung werden die Kommentare genauso gerne gelesen wie die Beiträge).

2 Gedanken zu „7 gute Gründe, deinen Buchblog mit MEHR als nur Rezensionen zu füllen

  1. Hach, als Autorin finde ich es natürlich schade, dass reine Rezensionen so wenig gesehen und geklickt werden. Aber auch bei meinem eigenen Blog gibt es am ehesten Klicks und Kommentare, wenn ich über allgemeinere buchige Themen blogge. Leider ist es für Autorinnen und Autoren super wichtig, Rezensionen zu bekommen. Zumindest in den Online-Shops. Aber wer weiß, vielleicht gibt’s auch noch andere Format-Ideen für Blogposts. Zum Beispiel Autoreninterviews abseits der üblichen Fragen, die sich ein bestimmtes buchiges Thema rauspicken und damit in die Tiefe gehen… Drachen vs Elfen oder Zeitreise-Denkknoten oder Weltuntergangsszenarien in Büchern… Ich spinne nur mal rum 🙂
    Auf jeden Fall wieder ein gelungener Blogpost von dir!

    Alles Liebe,
    Tala

    1. Hallo Tala,
      danke für deine Rückmeldung und die Idee mit den Interviews. Das sollte ich wirklich mal umsetzen. Habs auch direkt in meinen neuen Blogbeitrag eingebaut, um vielleicht noch weitere zu inspirieren.
      Viele liebe Grüße❤❤❤

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