Blogger_innensonntag: Warum Pausen wichtig sind

Blogger_innensonntag: Warum Pausen wichtig sind

 #Blogger_innensonntag: Warum Pausen wichtig sind

Kaum bin ich von meiner eigenen Weiterbildungsreise und unfreiwilligen Blogpause zurück, schaffe ich es doch tatsächlich am Blogger_innensonntag teilzunehmen. Das nehme ich mir ja eigentlich das ganze Jahr schon vor (mehr teilzunehmen), aber wenn das Thema auch noch so gut passt und genug Stoff für einen Blogbeitrag bietet: Perfekt!

Der Blogger_innensonntag

Beim Blogger_innensonntag widmen sich viele Buchbloggende demselben Thema. Meist sind diese optimal für Social- Media- Accounts und unter dem gleichnamigen Hashtag zu finden.
Die Themen zum Mitmachen findest du auf Christins Blog Hertzklecks.
Tolle Aktion, toller Blog ❤

Warum Pausen wichtig sind

Das Thema lässt sich neben dem Bloggen natürlich auf alle Lebensbereiche beziehen und die Frage wirkt auf den ersten Blick auch sehr rhetorisch. Wir wissen schließlich alle, das Pausen wichtig sind.

Ganz so einfach ist es für Buchbloggende dann aber doch nicht. Mit dem bloggen lässt sich in dieser Nische nämlich kein Geld verdienen und es ist für viele daher ein leidenschaftliches Hobby.
Dazu noch eines, das den Ausgleich zum stressigen Alltag und der Arbeitswelt schafft.
Doch neben all dem leidenschaftlichen und kreativen Schaffen mit Herzblut vergisst und übersieht man gerne eins:

Buchbloggen ist Arbeit

Bei mir kommen da in den meisten Wochen zwischen 10 und 20 Stunden zusammen: Rezensionen schreiben, korrigieren, hochladen. Bilder machen und für jeden Kanal einzeln bearbeiten. Captions erstellen, Beiträge planen. Blogbeiträge planen, recherchieren, schreiben, korrigieren, hochladen. Und dabei zähle ich nur die Zeit, die ich tatsächlich „arbeite“.
Bücher lesen und andere auf den sozialen Medien Supporten bringen weitere Stunden, die ich wirklich nicht als Blogarbeit zählen möchte.
Dazu kommen Webseitenaufbau und die vielen Stunden meines Lebens, die ich investiert habe um mir dieses Skills anzueignen.

Blogger Burnout

Ein Problem war die viele Arbeit lange nicht für mich. Schließlich habe ich und mache das immer noch mit Spaß (nicht zu verwechseln mit „aus Spaß“).
Das Problem begann für mich (und viele andere) in dem Moment, indem mir klar wurde, dass ich für all die Arbeit noch immer kaum etwas vorzuweisen habe.
Die Community wird einfach nicht größer, die Kooperationen bleiben aus.
Und was macht man dann?
Natürlich noch mehr arbeiten. Wir leben schließlich in einer Leistungsgesellschaft und von nichts kommt nichts.
Das ist übrigens mein ultimatives Geheimrezept für einen Blogger Burnout.
Und wenn ich eins von all der Mühe und dem Stress mit dem Blog die letzten Jahre gelernt habe, dann wie unnötig das doch ist.

Mach Pausen!

Ich könnte zig Gründe nennen warum du Pausen machen solltest. Um den Spaß zu erhalten zum Beispiel, oder um wieder Kreativität zu tanken. Und natürlich ganz einfach weil wir Menschen sind und Pausen brauchen, sogar ohne uns immer dafür zu rechtfertigen.

Wichtiger ist mir allerdings dir mitzuteilen, dass du die Pausen dann auch wirklich machst.
Denn das ist als Buchbloggender, der das alles in seiner Freizeit macht, immer leichter gesagt als getan.

Daher:

o Keine Angst, du verpasst nichts wenn du mal zwei Tage offline gehst.
o Deine Community verschwindet nicht über Nacht. Nicht mal über einen Monat.
o Deine Community erwartet gar nicht jeden Tag das volle Paket (dem Wachstum hilft’s auch nicht), dreimal wöchentlich ist übrigens schon viel, und in stressigen Zeiten darf es auch weniger sein.
o Fülle deine Freizeit auch mit anderen Dingen, anderen Hobbys.
o Nimm das Bloggen nicht so ernst. Die Zeiten für großen Ruhm und Erfolg sind entweder vorbei oder waren in unserer Nische schon immer schlecht.
o Viel hilft nicht viel. Die anderen machen nämlich auch Pausen 😂 (oder sind selbst arbeitende Buchblogger…)
o Achte auf dich und deine Grenzen. Selfcare ist wichtig(er)!

Und ganz wichtig:

Verliere mir bloß nicht den Spaß am Bloggen und bleib dran! Lieber eine Pause mehr als einen tollen Buchblog weniger!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert