Lohnt es sich überhaupt noch, Rezensionen zu schreiben?

Lohnt es sich überhaupt noch, Rezensionen zu schreiben?

Lohnt es sich überhaupt noch, Rezensionen zu schreiben?

Und: Warum du auf deinem Buchblog nicht nur Rezensionen veröffentlichen solltest

Die Frage mag seltsam klingen, doch habe ich in meiner Zeit als Buchbloggerin mittlerweile einige interessante Beobachtungen gemacht- an mir und anderen, über Buchmarkt und Marketingstrategien.

Und dabei festgestellt:

  1. Die Buchwelt und Buchbloggerwelt haben sich in dieser Hinsicht komplett gewandelt. Das führe ich in diesem Beitrag auch noch (etwas) aus. 
  2. Ich lese gar keine Rezensionen. Das kam jetzt unerwartet, oder?

Lass es mich ausführen. Ich habe meine Kaufentscheidungen noch nie auf Grund von Rezensionen getroffen. Schon immer habe ich erst Cover und Klappentext ins Visier genommen, und mittlerweile lese ich meist noch die Leseprobe. Bisher hatte ich hier auch immer einen guten Riecher und gut das Passende für mich gefunden. Da war es auch naheliegend, selbst Rezensionen zu verfassen und Empfehlungen auszusprechen. Vor allem wollte ich mich so endlich über das Gelesene mit jemandem austauschen können. Und natürlich meine Lieblinge empfehlen.

Meine Vorgehensweise Bücher auszuwählen, entspringt dabei der reinen Gewohnheit. Bei mir zuhause gab es erst sehr spät einen Computer und die Bloggerwelt kannte ich bis zu meinem eigenen Blog eigentlich gar nicht. Auch auf Instagram war und bin ich nicht privat, und habe erst mit meinem Blog festgestellt, wie viele Buchbloggende es da draußen gibt (die Masse ist wirklich überwältigend).

Es gibt nur eine Ausnahme: Ich lese Rezensionen dann, wenn ich mir selbst unschlüssig über das Gelesene bin und nicht weiß, wie ich meine eigene Rezension verfassen soll. Nicht um zu klauen, sondern weil mir das Lesen dann hilft, meinen eigenen Leseeindruck besser zu verstehen und in Worte zu fassen. Und ich es eben dann, wenn ich das Buch selbst bereits gelesen habe, extrem spannend finde was andere daraus mitgenommen haben. Und mich mit ihnen darüber austauschen kann.

Und auch zu meinem guten Riecher gibt es (leider) Ausnahmen. Gerade, seit ich blogge, oder auch seit ich einen Bookstagram- Account habe, wurde ich oft von vermeintlichen „Hype“- Büchern angesprochen, die mir überhaupt nicht zugesagt haben. Aber auch dafür musste ich keine Rezensionen lesen.

Offensichtlich muss man mir ein Buch nur oft genug unter die Nase halten.

Da steckt sicher hohe Psychologie hinter, wenn jemand wie ich immer wieder darauf hereinfällt. Und ich merke es nicht, dass ich schon wieder ein Buch gekauft habe, nur weil es mir zwanzig „große“ Buchbloggende gezeigt haben, zu einem Event dazu eingeladen wurden und die Ehre hatten, eine Bloggerbox zu bekommen.
Nur um nach 100 Seiten feststellen zu müssen, dass mich das Buch nicht packt.

Das passiert mir dagegen nur äußerst selten bei Büchern, die ich selbst entdeckt und ausgewählt habe.

Merke:

Sogar eine Buchbloggerin, die bereits durch das Bloggen selbst ein Minusgeschäft macht, kann ganz leicht ein Buch angedreht werden, welches sie eigentlich gar nicht möchte. Ohne Rezensionen.

Dazu

  • Sollten unendlich viele Buchbloggende beim Coverflashmob mitmachen, damit es aussieht, als gäbe es bereits eine riesige Fanbase.
    Das machen auch alle gerne mit, als würden sie dafür was bekommen. (Wir unterstützen natürlich gerne, aber ich hab das schon irgendwie auch so gemeint. Ist halt auffällig.)
  • Bringe das Buch in der Erstauflage mit Farbschnitt auf den Markt.
  • Investiere in ein Bloggerevent und Bloggerboxen.
  • Suche dir zwanzig reichweitenstarke Buchbloggende aus, die die Box und das Buch vor die Linse halten und ihre Follower zum Event mitnehmen.
    (Schwärmen werden diese ohnehin, auch ohne das Buch gelesen zu haben)

Alternativ kannst du hier auch direkt Influencer nehmen. Nur kosten diese Kooperationen viel Geld. Buchbloggende machen das schon immer kostenlos, weil sie nicht wissen, dass das was Wert ist. Und, warum auch immer, nicht bezahlt werden wollen. Falls diese nämlich doch etwas verlangen sollten, findest du immer jemand anderes, der sich bereits durch ein Rezensionsexemplar so geehrt fühlt, dass er kostenlos davon schwärmt.

  • Erwarte von allen mindestens ein TikTok- Video. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass eines davon durch die Decke geht.

Und fertig. Wurden alle Schritte befolgt, wird das Buch aussehen wie ein Hype- Buch. Allein dadurch werden viele weitere Buchbloggende das Buch kaufen und zeigen. Und das heizt wiederum ein.

Und ich meine das alles jetzt weder ironisch noch negativ, auch wenn die Wertung automatisch miteinfließt. Authentisch finde ich das nämlich nicht bzw. schon lange nicht mehr. Aber meist erst im Nachhinein, wenn ich merke, dass das Buch mich nicht packt, oder man nach ein paar Wochen nie wieder etwas davon hört und sieht.

Dementsprechend ist diese gängige Marketingstrategie eigentlich absolut genial, und das kann ich zugeben. Die kriegt auch mich.

Bis dahin kommt das übrigens komplett ohne eine einzige Rezension aus. Ein paar überschwängliche Beiträge zu Optik und Klappentext, mehr braucht es eigentlich nicht.
Ein überschwängliches „ich liebe das Buch“ von manchem ist daher nur die Kirsche auf der Sahnetorte.

Deshalb muss ich an dieser Stelle ehrlicherweise und peinlich berührt zugeben, dass mich als Leserin eine Riesen- Show um ein Buch mehr beeindruckt als eine gut geschriebene Rezension.

Mein Eindruck als Buchbloggerin bestätigt das.

Meine eigenen, mühevoll erstellten Rezensionen werden kaum gelesen und regen darüber hinaus auch nicht zum Austausch an. Mittlerweile stelle ich auf Bookstagram zu Rezensionen nur Fragen, die jeder beantworten kann, wenn er mit mir in Austausch treten möchte (Wie war dein Wochenende, wer will Frühling usw.)Nur dadurch findet auf Bookstagram überhaupt ein bisschen Austausch statt.

Interessanter sind da meine Erfahrungsberichte oder auch Diskussionsbeiträge. Auch hier auf den Blog hat bisher nur selten jemand wegen einer meiner Rezensionen gefunden.

Und dazu gehören auch meine Erfahrungen mit Autor*innen. In erster Linie zählt hier nämlich, dass ich einen Blog habe, auf Instagram aktiv bin und ja, auch wie viele Follower ich hier habe, damit eine Kooperation zustande kommt. Keine Kritik hier, ich nutze diese Ausführung nur um zu zeigen, dass noch kein/e Autor*in über meine Rezensionen auf mich aufmerksam wurde und ausgerechnet mich ausgewählt hätte, weil ich so tolle Rezensionen schreibe. Trotzdem wird natürlich eine Rezension erwartet, aber das ist nicht der Punkt.
Ob meine Rezensionen schön, lang oder aussagekräftig sind, ist auch hier einfach zweitrangig. Ich widerhole mich, aber das ist wirklich keine Kritik. Sondern absolut verständlich und sicher keine subjektive Wahrnehmung.

Noch wichtiger als die Follower sind hier auch die Reichweite und eine aktive Community. Die man sich meiner Meinung auch nicht durch Rezensionen aufbaut. Klar sehen die Leute dadurch das der Buchgeschmack stimmt und sie gehören daher auch dazu. Aber interagiert wird hier, wie bereits erwähnt, nicht bei Rezensionen, sondern eher bei buchigen Themen und Diskussions- Posts.

Nur eine Sache beeindruckt mich noch darüber hinaus: Wenn ein Buch extrem viele Rezensionen hat. Da ist die Anzahl aber interessanter als der Inhalt. Auch das zieht bei mir nicht absichtlich, rational ist das nämlich komplett absurd. Aber mein Spatzenhirn lässt sich einfach auch unrational von Oberflächlichkeiten beeindrucken (mein Spatzenhirn und ich arbeiten daran).

Aufgrund dieser Erfahrungen und Beobachtungen, ist die Frage, ob es sich überhaupt noch lohnt Rezension zu schreiben, dann doch gerechtfertigt.

Für Autor*innen bedeutet das

Wer ein Buch erfolgreich vermarkten möchte, legt den Fokus im Jahr 2024 auf Sichtbarkeit. Rezensionen sind mittlerweile nur ein winziger Bruchteil davon. Allerdings ändert das nichts daran, dass es Rezensionsexemplare geben sollte.

Für Buchbloggende bedeutet das

Nun, erst einmal könnte sich dadurch in Zukunft ein Markt für uns öffnen. Nicht jeder möchte seinen Blog monetarisieren, und gerade bei Buchbloggenden scheint es normal zu sein, mehr Geld auszugeben als man einnimmt und seine Zeit und Arbeit unentgeltlich zur Verfügung zu stellen (Das gibt es übrigens nur bei uns. Andere bewerben auch ausschließlich, was sie lieben, aber sie wissen, was das Wert ist und fordern das auch).

Aber zurück zum Verfassen von Rezensionen:

Das sollten wir natürlich weiterhin tun. Aber es ist wirklich unnötig, das ausschweifend zu tun und dabei den ganzen Inhalt mit abzutippen. Das liest so dann wirklich niemand.

Weiter möchte ich ohnehin allen empfehlen, den Blog nicht „nur“ mit Rezensionen zu füllen. Da geht so viel Potenzial verloren.

Und ist darüber hinaus ein sehr deutsches Phänomen. In den letzten Monaten war ich viel auf englischen Buchblogs unterwegs. Da gibt es viel zu entdecken, denn dort ist es normal, einen Buchblog mit mehr als Rezensionen zu füllen und ich habe schon einige Beiträge gelesen mit dem Thema, ob es überhaupt Rezensionen auf einem Buchblog braucht. Absolut gegenteilig zur deutschen Buchblog- Landschaft.

(Z.B. bei diesem Beitrag von Pages Unbound)

Aber ja, auch dort hat man die Beobachtung gemacht, dass buchige Beiträge, seien es Erfahrungsberichte oder einfach buchige und Buchwelt- Themen, viel mehr Traffic generieren als Rezensionen.
(Wovon dann auch wiederum die profitieren, die du mit den Rezensionen unterstützen möchtest).

Auch sind es Beiträge wie diesen, die mir den erwünschten Austausch mit anderen Buchverrückten bringen.

Mein Fazit

Ganz ohne Rezensionen geht es natürlich nicht. Allerdings gibt es die Gründe, aus denen wir Rezensionen verfassen so nicht mehr, und es „lohnt“ sich eigentlich nicht mehr wirklich so viel Arbeit in diese zu stecken.

Stattdessen sollten wir zukünftig kurze, knackige Rezensionen verfassen und diese als das betrachten, was sie mittlerweile sind: Ein winzig kleines Zahnrad in einer riesigen Maschinerie.

Der Fokus liegt heute im Buchmarketing wie beim Buchbloggen auf „Sichtbarkeit“ und „Mehrwert“.

Das muss man natürlich nicht mitgehen, wenn man einfach nur Spaß daran hat, ausführliche Rezensionen zu schreiben und zu veröffentlichen. Diese Freiheit können wir so nutzen, wie wir es selbst am sinnvollsten finden.

Wer sich aber darüber hinaus als Buchbloggender mehr Traffic, Sichtbarkeit und Austausch wünscht, sollte darüber nachdenken den Fokus von Rezensionen zu Mehrwert- Beiträgen zu verschieben und das Potenzial des eigenen Buchblogs somit voll auszuschöpfen.

In Kürzestfassung heißt das:

Rezensionen gehören noch immer dazu. Die Frage bleibt zu was.

Denn die Buchwelt ist auf Social Media, und hier zählt das „zeigen“ bzw. die Sichtbarkeit mehr als eine Rezension.
Diese Entwicklung lässt sich nicht mehr aufhalten.

P.S.: Natürlich wird es bei mir auch weiterhin Rezensionen geben 😂 Kurz und ehrlich❤

Und jetzt du!

Was sind deine Beobachtungen zu diesem Thema?
Kannst du mir zustimmen oder eher nicht? Wenn nicht, warum?

Ich freue mich über deine Gedanken und einen regen Austausch hier❤

18 Gedanken zu „Lohnt es sich überhaupt noch, Rezensionen zu schreiben?

  1. Hallo, das ist ein total informativer und inspirierender Artikel. „Buchige Beiträge“, was für ein Begriff. Danke, dass du dir die Mühe gemacht hast, die Situation von BuchbloggerInnen so gut auszuleuchten, und schade, dass ich nichts schreibe, was dich interessieren könnte. Dein Hirn über meinen Texten, das wäre schon cool 😎. Herzliche Grüße, Lea

  2. Interessanter Beitrag, so hab ich es noch nie gesehen. Ich bewundere eigentlich immer, wie viele Buchblogger Zeit und Energie darauf verwenden, die Bücher von anderen bekannt zu machen. Ich selber lese Rezensionen, aber nicht zu viele. Sie helfen mir, mich im Buchmarkt zu orientieren und ich habe auch schon Bücher aufgrund guter Rezensionen gekauft. Ich finde Buchblogger ein wichtiges Rädchen in der Maschinerie und hier einfach mal ein Dankeschön für all die viele unentgeltliche Arbeit.

  3. Als Autorin freue ich mich über Rezis zu meinen Romanen. Sie müssen nicht ausschweifend sein und sollen potenziellen Lesern auch nicht zu viel verraten. Es ist mir bei meinem ersten Krimi passiert, dass eine Leserin in der Rezi wirklich alles verraten hat, inklusive, wer der Täter ist. Zum Glück hatte sie mir voller Begeisterung den Text über FB als PN geschickt. Ich habe sie dann sofort gebeten, das zu ändern und sich auf ihr Leseempfinden zu beschränken.
    Bei Büchern, die mich interessieren, lese ich oft eine Rezi aus jeder Sternebewertung. Die vielen Bewertungen mancher Romane, allerdings zumeist nur in Form von Sternen, aber ohne Text, haben mich eine Zeitlang auch gewundert. Dann erfuhr ich über eine Autorenkollegin, dass man ihr Bewertungen gegen Geld angeboten hatte. 50 Bewertungen für 10€, oder so ähnlich.
    Das heißt nicht, dass ich eine so hohe Zahl an Sternebewertungen für unwahrscheinlich halte. Nur bei unbekannteren Autoren oder Autorinnen hinterfrage ich sie.
    Dass es weniger auf den Inhalt des Buches, als viel mehr auf die Größe des Spektakels um das Buch herum ankommt, finde ich eher bedauerlich.

    1. Vielen lieben Dank für die Rückmeldung❤❤❤
      Ja, niemand liest gerne Spoiler 😂 Verstehe generell nicht, warum so viele den Inhalt mit widergeben 🤔
      Das mit dem Geldangebot gegen Sterne habe ich vorher noch nicht gehört. Aber noch eine Erklärung: Vor allem von den Kindle Leser*innen haben sich diese erhöht, da hier nach dem Lesen des eBooks richtig (aus meinem Empfinden heraus) penetrant darauf gepocht wird, eine Sterne- Bewertung abzugeben. Rezension oder Leseeindruck nicht nötig.
      Bei dem Spektakel gebe ich dir vollkommen recht. Da muss ich eben auch immer wieder darauf achten, mich nicht blenden zu lassen😊
      Liebe Grüße

  4. Guten Morgen, Josephine
    ein sehr interessanter Beitrag. Ich gestehe, Buchblogs, wo es nur Rezensionen gibt, lese ich gar nicht. Im Allgemeinen lese ich wenig Rezensionen, denn meistens ist es eine Rezi über ein Genre, dass ich nicht mag.
    Genauso wenig mag ich Blogs, wo es nur um Challenge und Co geht. Obwohl ich da ein paar wenige von folge und das auch gerne.
    Ich mag Buchblogs, wo Abwechslung herrscht. Gute Themen angesprochen werden.
    Ich gestehe, ich tue mich öfters schwer, eine Rezi zu schreiben. Und versuche Abwechslung auf meinen Blog zu machen.
    Ich denke, Deinen Beitrag werde ich mal bei meinen kleinen Bücherzimmer (Buchblog) verlinken, denn wie gesagt, er gefällt mir äußerst gut.
    Liebe Grüße
    Anja vom kleinen Bücherzimmer

    1. Hallo Anja,
      vielen lieben Dank für die Rückmeldung❤❤❤
      Und wie cool ist bitte deine Vorstellung von meinem Blog auf deinem Blog? Ich habe mich riiiiesig gefreut und muss dort natürlich auch noch einen Gruß hinterlassen.
      ❤❤❤❤❤❤

  5. Also ganz ehrlich, ich habe nie eine Rezession gelesen, ganz einfach weil es mich nicht interessierte. Bei mir zählte das Cover und der Klappentext und ich bin mein ganzes Leben hindurch sehr gut so gefahren bis….
    ich mein eigenes Buch herausbrachte. Auf einmal war alles anders. Du brauchst Rezessionen! Du musst gesehen werden! Du musst Reals posten, Storys.
    JA! Es stimmt, man muss den Menschen das Buch unter die Nase halten. Ich bin 67 Jahre alt und schreibe Jugendbücher und ich kenne mich bei vielen nicht aus. Unzählige Stunden gingen drauf nur um etwas auf Instagram zu posten.

    1. Vielen lieben Dank für die Rückmeldung❤❤❤
      Du hast vollkommen recht, es ist gar nicht so einfach „gesehen“ zu werden heutzutage.
      Hab dich mal gegoogelt 😂
      Ist das Buch „Zum Kotzen schön“ von dir? Das klingt nämlich ziemlich interessant.
      Viele liebe Grüße

  6. Interessanter Beitrag. Ich glaube da mach ich alles richtig – bis auf dass ich natürlich auch kein Geld für eine Rezi nehme. Ursprünglich wollte ich auch eher so eine Datenbank für meine gelesenen Bücher. Autoren sind bei mir erst richtig aktiv seit letztem Jahr. Davor eher kleckerweise.
    Aber da ich langsam lese habe ich schon lange einen Mixblog. Viel Aktionen. Da macht auch der Austausch mit Bloggerkollegen richtig Spass.
    Lange und richtig ausführliche Rezis schreibe ich nicht, weil ich die auch nicht gerne lese.

    Danke für den tollen Beitrag. Gefunden habe ich ihn, weil ihn Anja vom kleinen Bücherzimmer erwähnt hat.

    Liebe Grüsse

    1. Vielen lieben Dank für die liebe Rückmeldung und auch, dass du erwähnt hast wie du auf mich aufmerksam wurdest. Das ist doch immer interessant 😉
      Ich schaue auch direkt mal bei dir vorbei❤

  7. Huhu!

    Deinen Beitrag muss ich mir die Tage mal in Ruhe durchlesen 🙂 Momentan hab ich echt wenig Zeit und meine Blogliste zum Kommentieren wird immer länger *lach* Aber die ersten Abschnitte von dir hören sich interessant an – grade was das Lesen von Rezensionen betrifft, um den eigenen Leseeindruck zu spiegeln. Das kenne ich auch gut 🙂

    Aber ich muss das alles nochmal in Ruhe lesen!

    Bis dahin! Liebste Grüße, Aleshanee

  8. Schönen guten Morgen!

    Heute hatte ich endlich Zeit deinen Beitrag in Ruhe zu lesen 🙂
    Ich blogge ja jetzt doch schon viele Jahre und Instagram kam für mich ja eher sehr neu daher… und ich bin kein so großer Fan davon, was die Bücherszene dort betrifft. Für mich ist es eine reine Werbeplattform, wie du es eben treffend beschreibst. Es wird viel geworben mit Buchboxen, Coverrelease, auspacken, Farbschnitt etc. Werbung eben, was für mich keinerlei Aussage hat.
    Deshalb bleibe ich meinem “alten” Weg treu und lese tatsächlich Rezensionen. Gerne zu Büchern die ich selber schon gelesen habe und die Meinung zu vergleichen – aber auch von Büchern die mich ansprechen um zu sehen, was andere darüber denken und ob es tatsächlich zu mir und meinem Lesegeschmack passt.
    Die Rezensionen werden tatsächlich auch weniger angeklickt auf meinem Blog als andere Beiträge wie Aktionen und z. B. Monatsrückblicke, aber gelesen werden sie trotzdem und auch manchmal kommentiert. Ich denke, Rezensionen sind für die Verlage vor allem auf anderen Plattformen wichtig – Lovelybooks, amazon, goodreads und wo man sie eben überall posten kann. Und natürlich insta, da legen sie sehr viel Wert, weil es viele gibt die sich da anstecken lassen. So wie du anscheinend *lach*

    Es kommt drauf an was man möchte. Der Blog ist ja dein persönlicher Bereich und worüber du schreibst, bleibt absolut dir überlassen. Ich mag Rezensionen schreiben (nicht nur für Rezi-Exemplare) weil es schön ist, mich nochmal gedanklich mit dem Inhalt zu befassen und es für mich damit abzuschließen. Manchmal fällt mir viel ein zu den Themen im Buch, dann wird die Rezension länger, manchmal reichen auch wenige Absätze- je nachdem. Ich mach das ja nicht für den Verlag oder die Autoren, sondern für mich 😉
    Aber ich möchte das nicht missen, auch wenn da weniger Kommentare eintrudeln… wie gesagt, mach ich das für mich.
    Geld verdienen wollte ich nie damit, aber Bücher “umsonst” zu bekommen ist natürlich ein schöner Nebeneffekt, den ich schon gerne genutzt habe und teilweise noch nutze. Bei den vielen Büchern könnte ich mir das oft sonst gar nicht leisten *lach* Deshalb hab ich hier schon einen Mehrwert und es ist ja mein Hobby, das mir Spaß macht.

    Liebste Grüße, Aleshanee

    1. Hallo Aleshanee,
      jetzt ging das ja doch flott mit dem Lesen- und ich habe mal wieder so lange zum freischalten gebraucht 😊
      Vielen lieben Dank für deine Rückmeldung(en) und fürs aufmerksame lesen. Durch dich und deine Verlinkungen besuchen mich übrigens immer viele tolle Leute❤❤❤
      Nue eine Anmerkung habe ich: So persönlich ist mein Blog ja nicht. Ich meine klar, es ist mein Bereich und ich entscheide was hier steht- aber öffentlich und zugänglich ist der Blog für euch da draußen😉
      Viele liebe Grüße

  9. Huhu,

    danke dir für diesen interessierten Einblick. Ich blogge seit über 10 Jahren über Bücher und stimme dir in vielem zu. ja – Rezensionen werden wenig gelesen und trotzdem schreibe ich sie weiter. Weil ich selber auch bei anderen Rezis lese und ich sie aber auch für mcih selber schreibe. Trotzdem stimme ich dir zu, dass kurze Eindrücke wahrscheinclich besser funktionieren würden. Und ichstimme dir auch zu, dass bei bei socvial media weniger der text als denn das in die Kamera gehaltene Buch/Cover zählt. Ja Marketing ist hier vorrangig.

    Mich haben Autor*innen aber durchaus auch schon angeschrieben wegen meinr Rezis – ich lese eine eher ungeliebtes Genre – historische Romane – und da sind Autor*innen schon froh, wenn sie eine entsprechende Leserschaft entdecken. 🙂 Denke ich mir zumindest.

    Über den von dir angesprochenen anderen buchigen Content muss ich mal nachdenken – mich selber interessierne zum Beispiel Neuzugänge bei anderen überhaupt nicht, gehe daher natürlich davon aus, dass das dann auch für miene Leser uninteressant ist – aber vielleicht brauche ich da nur ein paar andere Ideen.

    LG Sabine

    Ach ja – und PS: Aleshanee vom Blog Weltenwanderer hat dich in einem Beitrag erwähnt, da geht es auch um das Thema Rezi-Schreiben.

    1. Hallo Sabine,
      vielen lieben Dank für die Rückmeldung❤❤❤
      Auch bei mir gibt es ja weiterhin Rezensionen- und eben (wie bei dir) Beiträge, die mich auch bei anderen interessieren würden. Daher solltest du unbedingt mit buchigen Beiträgen anfangen- du hast bestimmt unglaublich viel zu erzählen❤

      PS.: Um die Verlinkungen von Aleshanee freue ich mich immer riesig, da da doch einige dann bei mir vorbeischauen❤

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