(K)eine schlechte Rezension zu „Purified – (K)ein Märchen“ von Izzy Maxen, aber leider nicht meine Welt

(K)eine schlechte Rezension zu „Purified – (K)ein Märchen“ von Izzy Maxen, aber leider nicht meine Welt

Rezension zu „Purified – (K)ein Märchen“ von Izzy Maxen

[Selbstgekauft, aber kann dich sowasvon beeinflussen]

Hier überlege ich schon seit ein paar Tagen, einfach keine Rezension zu schreiben. Allerdings könnte ich damit auch jemandem helfen, dass Buch richtig einzuordnen.

Außerdem verfasse ich keine negativen Rezensionen. Ich gebe wieder, was mir nicht gefiel und warum.

Gerade bei diesem Buch habe ich mich auch einfach vergriffen, aber es könnte (wie immer) eben auch genau deins sein.

Zusätzlich erhält das Buch auch durch meine (etwas andere) Rezensionen Sichtbarkeit, was der Autorin dennoch helfen könnte.

Woher?

Das Buch habe ich auf der Stuttgarter Buchmesse persönlich bei der Autorin gekauft❤

Erwartungen:

Das Buch wurde von mir komplett falsch eingeordnet. Laut Rezensionen anderer stehe ich damit wohl allein da, was mich doch sehr wundert. Ich bin offensichtlich nicht der Experte für „Liebesromane“, aber hier kann mein Eindruck doch nicht so dermaßen daneben gewesen sein.

Jedenfalls habe ich bereits die dystopische Reihe „Sternendunkel“ der Autorin gelesen (klare Leseempfehlung hier!).

Also habe ich in allererster Linie nicht erwartet, dass diese klassische Liebesromane schreibt.

Das (ursprüngliche) Cover und der Klappentext deuten für mich auf ein Spice bzw. Erotik- Buch hin.

Der Klappentext liest sich für mich wie das klassische Psychospiel, dass in Spice- Romanen so gefragt ist.

Das Cover mit dem Mann ist doch Spice- Genre spezifisch, oder irre ich mich hier wirklich so dermaßen?
Auch meine Sonderausgabe ergab hier für mich Sinn, denn ich dachte schlicht und einfach man möchte hier diskret sein 😂

Dazu hätte es auch ein Märchen sein können, da es wiederholt (Titel & Klappentext) diesen Zusatz gibt. Oder auch nur magische Elemente. Zugegeben, dass fand ich zwar auch eher unwahrscheinlich. Hätte aber sein können.

Runtergebrochen auf alles, war jede Menge Spice aber das mindeste meiner Erwartungen bei der Aufmachung hier.

Setting/ Klappentext:

Eine Prinzessin. Ein Cowboy. Ein geheimer Auftrag. Ein Spiel, das niemand gewinnen kann.

Kennst du das Märchen von König Drosselbart? Der Bettler, der eine Prinzessin zähmt?
Ich bin eine Prinzessin – das behaupten zumindest meine Freunde. Aber mein Bettler ist kein König, sondern ein Cowboy. Deshalb verbringe ich das Praktikum, zu dem mich mein Vater gezwungen hat, auch nicht wie geplant in einer Marketingabteilung, sondern auf einer Rinderfarm mitten im australischen Outback.
Ich hasse jeden einzelnen Tag hier und noch mehr hasse ich Blake. Wie er mich reizt, mich demütigt, mich an meine Grenzen treibt und mich zwingt, mich mit mir selbst auseinanderzusetzen. Ich hasse alles an ihm – vor allem, dass er Gefühle in mir weckt.

Meinung/Fazit:

Positiv möchte ich anmerken, dass die Charaktere sehr gut ausgearbeitet sind und auch der Schreibstil hier wieder sehr gut ist.

Alles andere hat mir nicht gefallen, was an meinem persönlichen Lesegeschmack und den hier falschen Erwartungen liegt.

Es ist nämlich ein klassischer Liebesroman.  

Komplett ohne Spice. Hier habe ich zum Ende hin auch einige Seiten übersprungen, aus dem Kontext gelesen, dass zwischen den Protas was gelaufen ist, zurückgeblättert und, äh, die eine Szene war nicht mal ausgeschrieben.

Das Ende habe ich natürlich noch mitgenommen und fand die Situation hier gut ausgearbeitet.

Aber das Buch selbst war leider gar nicht nach meinem Geschmack und dadurch auch zäh für mich, vor allem als ich nach etwa der Hälfte endlich kapiert habe, dass sich meine Erwartungen nicht mehr erfüllen werden.

Ein großer Kritikpunkt noch: Das Buch hätte eigentlich überall spielen können. Australien war für mich ein Kaufargument, aber von der Location merkt man hier nichts. Die Protagonistin hätte hier nämlich sonst morgens ihre Schuhe ausgeschüttelt und die Klobrille vor jedem benutzen angehoben, vor allem in diesem Teil Australiens. Sie hätte sich darüber beschwert, dass es mitten in der Nacht hell wird und sie ihre kleine Hütte nicht abdunkeln kann. Sie hätte sich über laute Vögel und Fliegen beschwert. Die Art von Fliegen, die ihr stundenlang immer und immer wieder in die Nase und die Augen fliegen und sich einfach nicht wegwedeln lassen. Von dem Netz über ihrem Cowboyhut, dass sie notgedrungen irgendwann getragen hätte und den unendlich vielen Insektenstichen, die sie an anderen Körperstellen trotz allem gehabt hätte.

Wenn ich so darüber nachdenke, war am australischen Outback nur der Sternehimmel toll 😂. Der wird immerhin erwähnt, nicht aber der Mond. Wer selbst dort war weiß, was ich damit meine.

Und ich könnte hier noch ewig weitermachen! Sternenhimmel, rote Erde und Rinderfarmen gibt es zum Beispiel auch in Texas.

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