„Only a Monster” von Vanessa Len

„Only a Monster” von Vanessa Len

Rezension zu „Only a Monster” von Vanessa Len

Das letzte englischsprachige Buch das mich richtig angesprochen hat war “Only a Monster” von Vanessa Len.
Hier bin ich mir immer unschlüssig, ob ich eine Rezension verfassen soll. Werden die Bücher auch auf Deutsch übersetzt, ist die Sache klar.
Bei diesem Buch konnte ich dazu keine Informationen finden.
Zwei Gründe sprechen trotzdem dafür:
Viele lesen auch englischsprachige Bücher wie ich. Auch die Bookstagram Rückmeldungen waren hier positiv.
Zweitens ist mir in der Danksagung des Buches aufgefallen, das sich die Autorin beim deutschen Piper Verlag bedankt. Auch bei Piper kann ich keinerlei Infos finden, doch warum sollte sich die Autoren bedanken, wenn es hier nicht übersetzt wird?
Daher schreibe ich heute ein paar Zeilen zu “Only a Monster”.

[Selbstgekauft, aber kann dich sowasvon beeinflussen]

Woher?

Das Buch war in der Owlcrate Februar Box
(Den Unpacking -Beitrag verlinke ich dir am Ende)

Buchdetails:

ISBN:9780063024649
Sprache: Englisch
Ausgabe: Fester Einband
Umfang: 416 Seiten
Verlag: HarperTeen
Erscheinungsdatum: 22.02.2022

Headline:

Leider wurde das Potenzial nicht voll ausgeschöpft.

Cover/Qualität Print:

Hier habe ich eine Sonderedition von Owlcrate. Ich muss gestehen, dass mir das Cover mit der Uhr oder ein gänzlich eigenes Cover besser gefallen hätte.
Die Qualität von meinem Hardcover ist auch nicht wirklich gut.
Ich hatte beim Lesen Angst die Bindung zu zerreißen.
Vielleicht ist diese Sonderausgabe mehr fürs Regal gedruckt worden.
Am besten gefällt mir allerdings sowieso der Titel.

Owlcrate
US
UK

Erwartungen:

Der Titel verspricht ein ” Halloween” -Setting und hat mich sofort angesprochen. Der Klappentext verspricht ein Urban Fantasy Epos, in welchem die Protagonistin rausfindet, selbst das Monster zu sein.
Bis Halloween wollte ich allerdings nicht warten, und tatsächlich findet sich auch gar kein solches Setting.

Setting:

Hier wird es ziemlich schwer nicht zu spoilern. Der Klappentext gibt nicht viel her und besteht mehr aus Meinungen anderer Autoren.
Ich richte mich hier jetzt einfach an den anderen Rezensenten, die zumindest das Grundgerüst der Story wiedergeben.
Joan´s Vater ist ein Mensch, doch ihre verstorbene Mutter war ein ” Monster”. Jedenfalls erzählt ihr ihre Großmutter schon früh, dass sie selbst ein Monster ist und das niemals jemandem erzählen darf.
Doch Joan weiß nicht, ob sie das glauben soll und was es überhaupt heißt, ein Monster zu sein.
Sie verbringt den Sommer wie jedes Jahr bei der Familie mütterlicherseits und hilft ehrenamtlich in einer Art Museum.
Eines Tages jedoch berührt sie einen älteren Herren und stiehlt ihm ungewollt Lebenszeit. Da sie die Technik nicht beherrscht reist sie ein paar Stunden in die Zukunft.
Doch ihr Persönliches Abenteuer fängt damit gar nicht an.
Der Junge, in den sie verliebt ist, hat es sich zur Aufgabe gemacht, jedes Monster zu töten…

Schreibstil:

Ich kann bestimmt nicht behaupten, der Experte für englische Bücher zu sein. Doch hier ist mir beim Schreibstil definitiv aufgefallen, dass ich einen Debütroman lese. Denn manche Stellen fand ich nicht ausgereift, andere wiederum viel zu sehr.
So kam es mir auch beim Lesen oft so vor, als würde ewig die Story nicht vorangehen, und dann auf wenigen Seiten rasant schnell das zu berichten, was vorher nicht einmal am Rande erwähnt wurde.

Meinung/Fazit:

Für mich persönlich hat sich das Buch nicht ganz ” ausgereift” angefühlt. Hier hat sich definitiv die einzigartige Idee verkauft.
Und die gefällt mir auch wirklich gut.
Es gibt Zeitreisen, Liebe und Schmerz.
Leider habe ich nicht wirklich verstanden warum sich alle (sehr liebenswürdigen) Familienmitglieder von Joan ständig selbst als Monster bezeichnet haben. Außer Joan fand keiner seine Fähigkeiten schlimm.
Daher bin ich oft über den Gebrauch und das Wort selbst gestolpert, weil es so fehl am Platz wirkte.

Das Ende jedoch war schockierend, überraschend und wird mich noch lange begleiten. Es war ein sehr gelungener Abschluss des Buches.
Alles in allem ist es eine interessante Story mit viel Potenzial, die mich aber nicht gänzlich überzeugen konnte.

Werde ich den zweiten Band lesen?

Irgendwo habe ich gelesen, dass es eine Trilogie werden soll, kann mir aber nicht vorstellen, dass es mit Joan weitergeht. Ihre Geschichte ist sowasvon erzählt.

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