[Rezension] zu „Ada- Im Anfang war die Finsternis“ von Angela Mohr

[Rezension] zu „Ada- Im Anfang war die Finsternis“ von Angela Mohr

Rezension zu „Ada- Im Anfang war die Finsternis“ von Angela Mohr

[Selbstgekauft, aber kann dich sowasvon beeinflussen]

Bei diesem Buch handelt es sich um eine Erstauflage aus dem Jahr 2015. Eigentlich wollte ich hierzu gar keine Rezension verfassen, aber die Umfrageergebnisse meiner Instagram- Story waren eindeutig. Also gibt es diese Rezension quasi auf euren Wunsch 😂

Woher?

Das Buch habe ich in einer Buchhandlung im Zentrum Liechtensteins mit erschreckend kleiner Auswahl gekauft. Man munkelt, das Buch habe dort bereits 2015 auf meinen Besuch gewartet.

Setting/Klappentext:

Ohne das Dorf gibt es kein Überleben. Draußen lauert das Verderben, und nur im Dorf bist du sicher. Das ist es, woran Ada glaubt – bis Luca auftaucht und alles in Frage stellt. Von ihm erfährt Ada: Ihr totgeglaubter Bruder Kassian lebt! Zusammen mit Luca bricht sie jede Regel, die das Dorf jemals aufgestellt hat. Schließlich geht Ada bis zum Äußersten: Sie flieht aus der Gemeinschaft. Sie will ihren Bruder finden. Doch erträgt sie die Wahrheit, die sie jenseits des Dorfes erwartet?

Erwartungen:

Da im Klappentext ein abgeschottetes “Dorf” mit eigenen Regeln erwähnt wird, habe ich quasi einen Jugendthriller erwartet, der in einer amerikanischen Kleinstadt spielt. Düster, mit Geheimnissen die nach und nach aufgedeckt werden. Auch das Cover gibt hier keine anderen Hinweise.

Cover/Qualität Print:

Das lässt mich wirklich von den Zeiten schwärmen, in denen Bücher zuerst als Hardcover erschienen (oder eben nur/ ausschließlich als Taschenbuch). Das Cover hat mich auch direkt angesprochen, obwohl es sehr schlicht ist und nichts drauf. Hier mag ich aber auch die Farben, die einfach “erwachsener” sind.

Meinung/Fazit:

Mit meinen Erwartungen passt das Buch überhaupt nicht zusammen, aber mir gefällt was ich stattdessen bekommen habe. Den Einstieg empfand ich als schwierig. Die ersten Kapitel waren jeweils aus einer anderen Sicht geschrieben, außerdem war das erste Kapitel zwei Wochen in der Zukunft. Aber der Sog war von Anfang an da, und nach den ersten fünf Kapiteln war ich auch gut in der Story. Obwohl ich die Story in drei Sätzen erzählen kann, wollte ich zu keiner Zeit aufhören zu lesen. Also ja, das Tempo ist sehr langsam. Und das muss man erstmal schaffen: Ausgerechnet mich mit einem langatmigen Buch zu fesseln. Das ist aber mit den Charakteren und den Emotionen gelungen. Hier gibt es unglaublich viel Tiefgang.

Der Klappentext sollte aber definitiv mehr preisgeben. Es geht nämlich nicht um ein Dorf, sondern um ein sektenmäßiges, abgeschnittenes Dorf. Als Leser wird man hier zu Jeder Zeit mit Bibelstellen und dem christlichen (extremen) Glauben konfrontiert und nicht jeder will oder kann das. Dennoch geht es hier um viel “mehr” und das konnte mich wirklich beeindrucken.

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