[Rezension] zu „Als wären wir ich“ von Yvonne Orrego

[Rezension] zu „Als wären wir ich“ von Yvonne Orrego

Rezension zu „Als wären wir ich“ von Yvonne Orrego

[Selbstgekauft, aber kann dich sowasvon beeinflussen]

Woher?

Auf dieses Buch wurde ich direkt durch einen Instagram- Beitrag des Sadwolf- Verlages aufmerksam und habe es in meiner örtlichen Buchhandlung bestellt.

Genre

Hier sollte erwähnt werden, dass es ein „spezielles“ Genre ist. Das hätte ich gerne vorher gewusst.

Es handelt sich um „Noir Contemporary“, zu dem sich im Internet nichts finden lässt, obwohl sich ein ganzer Verlag danach ausgerichtet hat (bzw. nach „Noir“).
Für mich war das neu, daher ein kurzer Erklärungsversuch:

Contemporary: Findet man irgendwie nur bei Fantasy in dem Zusammenhang, also zeitgenössische oder urban Fantasy.

Noir: Kann ich im deutschsprachigen Raum jetzt (außer beim Sadwolf Verlag) nur Krimi- zugehörig finden. Romane dieser Art beschäftigen sich mit den Abgründen der menschlichen Psyche, mit Einsamkeit und Abschottung.

Ich hoffe ich konnte weiterhelfen.

Erwartungen:

Der Klappentext gibt nicht viel her. Handelt es sich hier um „paranoide Schizophrenie“ oder Fantasy? Dem wollte ich auf den Grund gehen, denn spannend klang das für mich allemal. Die Trigger- Warnungen habe ich mich vorher jedenfalls nicht durchgelesen.

Cover/Qualität Print:

Der Titel und das Cover haben mich sofort angesprochen. Die Qualität ist sehr gut.

Setting/ Klappentext:

Wie unterscheidet man Realität und Fiktion, wenn beides gleichsam real und fiktiv erscheint?
Das Leben der Studentin Anna gerät aus den Fugen, als sie auf einem Dachboden ein Buch findet, welches ihr gewidmet ist. Die Hauptfigur hat denselben Namen wie sie und auch ihre beste Freundin Lotte taucht in dem Buch auf. Je mehr sie darin liest, umso mehr scheint es ihr, als würde sie Teil der Geschichte des Buches, bis beide Welten sich vermischen. Doch das ist nicht das Schlimmste: Als sie aufhören will zu lesen, merkt sie, dass sie in der Geschichte, die sie liest, gefangen ist. Um aus den verstrickten Realitäten zu entkommen, muss Anna das Geheimnis des Buches enträtseln.

Meinung/Fazit:

Experimentell, einzigartig und unendlich ermüdend und verwirrend, sind meine ersten Gedanken.
Ich habe wirklich lange für das Buch gebraucht und immer wieder überlegt abzubrechen. Es gab nur einen Grund mich da durchzuschleppen: Ich wollte wissen, was zum Geier hier eigentlich los ist und was real.
Aber von Anfang. Das Buch beginnt spannend. Doch wird sehr schnell verwirrend, denn plötzlich sind es drei verschiedene Realitäten mit teils denselben Charakteren aber verschiedenen Jobs und Hintergründen.
Was ist hier los? Paranoide Schizophrenie, Fantasy oder Experiment?
Das Buch wurde mir persönlich immer anstrengender und unliebsamer zu lesen, aber ich wollte endlich, endlich Antworten.

Ich möchte ja nicht spoilern, aber das Ende ist ziemlich offengehalten. Das möchte ich einfach erwähnen, weil ich nach hundert Seiten abgebrochen hätte, hätte ich das gewusst. Es ist also das Buch, das beim Lesen immer anstrengender und verwirrender wird, einfach nicht enden will und dann nicht endet.

Auch wenn das wirklich mal was Anderes und damit eine Abwechslung für mich war, trifft dieses Genre, falls es immer so ausgeführt werden sollte, leider nicht meinen Geschmack.

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