[Rezension] zu „Vindan: Buch eins- Der Klang der Wellen“ von Raphael Finke

[Rezension] zu „Vindan: Buch eins- Der Klang der Wellen“ von Raphael Finke

Rezension zu „Vindan: Buch eins- Der Klang der Wellen“ von Raphael Finke

Endlich wieder ein Selfpublisher- Buch auf meinem Blog!

Hierzu habe ich mich bei einem Bookstagram- Post einer Buchbloggerin mit dem Autor zusammengeschlossen, ursprünglich nur für das Cover- Reveal. Der Klappentext klang vielversprechend, weshalb ich mich spontan fürs „Vorablesen“ gemeldet habe.

Deshalb gibt es diese Rezension zum Erscheinungsdatum, und ich werde das Buch am Ende des Beitrages verlinken.

Vielen Dank für das digitale Leseexemplar!

Cover/Qualität Print:

Ein physisches Exemplar ist mir natürlich immer lieber- hier habe ich das Buch als ePub Datei erhalten. Das konnte ich nur auf meinem Tablet Lesen, und das war nicht so bequem (keine Empfehlung von mir 😊). Das Cover finde ich sehr gelungen. Es spiegelt nicht den Inhalt wider, dafür ist es zu schlicht gehalten. Aber auch nicht zu schlicht, finde ich.

Setting/ Klappentext:

»𝐃𝐢𝐞 𝐙𝐞𝐢𝐭 𝐢𝐬𝐭 𝐞𝐢𝐧 𝐤𝐚𝐥𝐭𝐞𝐫 𝐅𝐥𝐮𝐬𝐬.«
Seit dem Tod seiner Eltern hat Boreas aufgehört zu sprechen. Sein sehnlichster Wunsch ist es, eines Tages wieder geliebt zu werden. Aber das Dorf, in dem er lebt, hat keine Liebe für Unglücksbringer und Krüppel übrig. So wenig wie sein Heimatland Norskam, das nördlichste Königreich der bekannten Welt. Das Land der Krieger, Riesen und Sagen. In seiner Einsamkeit findet er Trost in den Legenden und Geschichten der alten Zeit. Bis seine liebste Sage eines Tages zum Albtraum für ihn wird: Das Vindan Salma.

Schreibstil:

Der Schreibstil war mir persönlich an manchen Stellen zu ausschweifend, aber die Beschreibungen der Welt gehören natürlich dazu. Das hat das ansonsten tolle Erzähltempo hier und da etwas gebremst.

Sehr gelungen sind die Charakterisierungen der Personen und auch die Emotionen kommen in gutem Maße rüber.

Meinung/Fazit:

Ich habe ein paar Seiten gebraucht, um in die Geschichte einzufinden und habe mich dann selbst nur beim Abschweifen ertappt, wenn die Gegend beschrieben wurde.

Das Buch bzw. die Story passen nicht zu meinen Erwartungen dazu. Ich habe eine Heldenreise bzw. Abenteuer und Action erwartet, der Fokus liegt hier aber auf der Charakterentwicklung und einer traumatisierenden Kindheit von Boreas.

Die Welt ist toll aufgebaut, das Buch könnte aber auch ein historischer Roman sein. Fantastische Elemente findet man hier nur in den Sagen der Norsken.

Das Buch hat mich gut unterhalten und vor allem mitgenommen. Und schockiert.
Hier kann ich leider nicht ausführen, ohne zu spoilern. Jedenfalls passiert etwas so Krasses, das ich mir beim Lesen am liebsten die Augen zugehalten hätte, wenn ihr versteht, was ich meine.

Es ist also ein Buch, dass ich erst mal ein paar Tage verarbeiten musste, und das liebe ich.

Das ist ganz schön eskaliert.

Da ich aber nicht anders konnte als das Ganze bis ins Kleinste zu zerdenken, sind mir da auch Unstimmigkeiten aufgefallen. Von denen habe ich aber beim Lesen selbst nichts mitbekommen, weil ich so gefesselt war.

Werde ich den zweiten Band lesen?

Meine Güte, ich kanns kaum erwarten rauszufinden, wie der Autor diese verfahrene Situation wieder ausbügelt.

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