„The Run“ von Dana Müller- Braun

„The Run“ von Dana Müller- Braun

Rezension zu: „The Run“ von Dana Müller- Braun

Gelesen: Mai 2021

Anzeige, da Nennung

Woher?

Nach der Leseprobe in BOOKISH (Zeitschrift für Bücherverrückte und Blogger, Ausgabe Frühjahr 21) habe ich es mir in meiner örtlichen Buchhandlung bestellt

Buchdetails:

ISBN:9783551584434
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Carlsen
Erscheinungsdatum:18.03.2021

Cover/Qualität Print:

Hier möchte ich den Verlag gerne fragen, wie man so ein schönes Cover nur als Taschenbuch rausbringen kann? Wie soll man das denn bitte schön in seinem Bücherregal präsentieren? Lieber Carlsen Verlag (und andere): Ich vermisse die Hardcover Bücher. Auch das hätte sich auch gut verkauft. Das Taschenbuch das ich von „The Run“ in Händen halte ist bereits nach wenigen Wochen die 2. Auflage.

Meinung/Fazit:

Positiv:

  • Die Autorin beeindruckt mit dem Aufbau einer eigenen Welt, Religion und Sprache.
  • Super Schreibstil.
  • Keine unnötigen Szenen, die die Geschichte nicht voranbringen. Jede Information ist sinnvoll und gut gestreut.
  • Für mich persönlich sind der Autorin die beiden Hauptcharaktere sehr gut gelungen und besitzen genug Tiefe. Die Nebencharaktere sind gut genug.

Klar hätte die Geschichte um Sari und Jeri sowie Keeran und Alishan noch aufgeplustert werden können, doch damit wäre das Buch nur zu diesem klassischen „Romantasy und viel Luft um Nichts“- Scheiß geworden, der wohl vielen gefällt, aber mir persönlich nicht. Also Danke😉

  • Kurzum: Wurde von mir verschlungen

Negativ:

  • Es ist ein wenig schwierig reinzukommen. Nicht weil der Anfang schlecht geschrieben wäre nein (dieser hat mich bereits bei der Leseprobe überzeugt) sondern wegen der vielen Informationen und eigenen Welt, in der das Buch spielt.

Für High Fantasy nicht ungewöhnlich, hier aber etwas überraschend.

  • Der größte Kritikpunkt sind für mich die Kürzungen, die irgendwo zwischen Autorin, Lektorat, Verlag und Buchsatz entstanden sein müssen. Denn im Großen und Ganzen ist das Tempo super, wenn auch schnell, doch hatte ich beim Lesen ständig das Gefühl etwas Wichtiges überlesen zu haben. Zum Beispiel wusste Sari plötzlich Dinge, oder bezog sich auf Dinge, die nicht im Buch stehen. Auch waren einige Beschreibungen zu Umständen der Magie nicht vorhanden.

Hierbei fehlen mir jedoch keine ganzen Kapitel oder Seiten, und ich bin froh, dass die Autorin die Geschichte nicht gestreckt hat. Was fehlt sind eindeutig Sätze, die übers Ganze Buch verteilt gestrichen wurden (Machen Lektoren und Leute vom Buchsatz ja gerne, um Kosten zu sparen).

sicher ist das, was mir immer wieder gefehlt hat, in der Ursprungsfassung vorhanden gewesen. Schade.

  • So haben sich dann auch Logikfehler eingeschlichen. Zum Beispiel habe ich die Sache mit der Unsterblichkeit überhaupt nicht verstanden. Mal sind sie unsterblich, mal nicht.
  • Der Schluss ließ mich ein wenig enttäuscht zu zurück. Die Begeisterung für das Buch die bei mir im Mittelteil entstand, konnte der Schluss nicht halten. Aber immerhin gab es einen Schluss, und die Geschichte wurde in sich geschlossen.

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